Wärmeaustausch | Konvektion
Wärmetransport durch Verlagerung von Materie.
>Bewegte Luft<, fachmännisch auch Konvektion genannt, führt zu Wärmetransport durch Verlagerung von Materie.
Physikalisch betrachtet bewegen sich erwärmte Partien eines Gases (z.B. auch Luft) oder einer Flüssigkeit durch Verringerung ihrer Dichte – sie steigen nach oben und führen ihre Energie mit sich.
Konvektion im Isolierglas.
So bildet zum Beispiel Wärmeschutzgas am oberen Rand im Scheibenzwischenraum einer Isolierglasscheibe einen Wirbel und gelangt in Kontakt mit der kälteren Außenscheibe, wo es seine Wärme durch Wärmeleitung abgibt. Das abgekühlte Gas sinkt wider nach unten, wo es einen Wirbel bildet, die raumseitige warme Scheibe berührt und sich wieder erwärmt.
Die Konvektionswalze.
Die andauernde Wärmezufuhr aus einem beheizten Raum hält den Vorgang in Bewegung: So entsteht ein „Konvektionswalze“. Eine solche Walze benötigt allerdings einen gewissen „Mindestspielraum“.
PROGLAS - Isoliergläser mit Konvektionsoptimierung.
Hält man den Scheibenzwischenraum klein genug, spielt das Phänomen keine Rolle. PROGLAS hat sich diese physikalische Erscheinung zu Nutze gemach und mit den Produkten PROPLUS RELAX, PROPLUS COMPACT und PROPLUS PREMIO moderne Wärmedämmgläser entwickelt, die durch eine optimale Abstimmung von Scheibenzwischenraum und Gasfüllung eine sehr geringe Konvektionsneigung haben.
Beste Voraussetzungen für die Umglasung.
Die Verluste durch Konvektion sind daher bei den speziell für die Umglasung entwickelten PROGLAS-Produkten auf die Anforderungen bestehender Fensterrahmen abgestimmt und praktisch bedeutungslos. So werden bei allen PROGLAS-Umglasungsprodukten hervorragende U-Werte erreicht.


