Mehr Behaglichkeit | Höhere Glastemperatur

Kalte Glasflächen verursachen Zugerscheinungen.

Kalte Glasflächen sind häufig die Ursache von Zugerscheinungen im Bereich älterer Fenster.

Fensterrahmen an Zugerscheinungen häufig nicht schuld.

Oft wird die Qualität und Dichtigkeit der Fensterrahmen für diese unangenehmen Zugerscheinungen verantwortlich gemacht.

Tatschächlich entsteht der Temperaturabfall im Bereich der Fenster aber häufig durch geringe Oberflächentemperaturen auf der raumseitigen Glasfläche  der Fensterscheiben. 

Oberflächentemperatur Glas bei 20°C Raumtemperatur

Die vorstehende Tabelle zeigt, dass die raumseitige Oberflächentemperatur einer Glasscheibe vom Ug-Wert des Glastyps und der Temperaturdifferenz zwischen beheizter Raumluft und Außenluft abhängt.

Für kühle Rechner:

Wenn man das Produkt dieser beiden Werte – die Wärmestromdichte mit dem Wärmeübergangswiderstand zwischen Raum und innerer Glasoberfläche (Konstante: 0,13m²K/W) multipliziert und das Ergebnis von der Raumtemperatur subtrahiert, erhält man die rechnerische Oberflächentemperatur. (In der Praxis liegt diese höher, weil sich bei einer endlichen Glasfläche Einflüsse der umgebenden Wand bemerkbar machen.)

Als Formel:  Tsi=Ti-(Ti-Ta)*U*0,13

wobei Tsi = Temperatur der raumseitigen Scheibenoberfläche, Ti = Raumlufttemperatur, Ta = Außentemperatur. 

Zugerscheinungen bedeuten wenig Komfort.

Ein kalter Zug in Fensternähe macht den krassen Temperaturabfall bei Einfachgläsern und auch Standardisolierglas (unbeschichtetem Isolierglas) gegenüber der umgebenden Raumluft deutlich.

„Kalter Zug“ rührt also meistens nicht von undichten Fensterrahmen her. Er ist auch weniger ein Konvektionsphänomen, sondern beruht auf dem Wärmeverlust des menschlichen Körpers gegen die kalte Scheibe durch Temperaturstrahlung.

DÄMMCONCEPT COMPACTGLAS Scheibenflächen haben Raumtemperatur.

Durch die Verwendung von PROPLUS-Wärmedämmglas bleibt die Temperatur der Scheibenoberfläche nahe am Niveau der Raumtemperatur.

Hoher Komfort - Zugerscheinungen und Kondensatbildung verschwinden.

Die Strahlungsabgabe an die Verglasung wird durch die Beschichtung unterbunden. Der kalte Zug in Fensternähe und die Kondensatbildung verschwinden. Zu dieser Steigerung der Wohnbehaglichkeit kommt eine deutliche Verringerung des Heizwärmebedarfs – und damit auch der Heizkosten und der CO2-Emission.